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Elektro Scooter 2018


Ein Elektro Scooter wird, wie der Name bereits preisgibt, mit elektrischer Energie angetrieben. Ein solches Elektrogefährt besitzt eine Traktionsbatterie, die über eine Steckdose aufgeladen werden kann. In der Regel befindet sich die Traktionsbatterie im unteren Gerätebereich.

E-Scooter gibt es in unterschiedlichen Varianten, auf die später im Text näher eingegangen wird. So kann ein elektrisch betriebener Scooter, je nach Modell, einem Tretroller, einem Mofa oder einem Motorroller ähneln. Anstelle eines Benzinmotors, der einen Flüssigkraftstoff benötigt, ist ein Elektromotor eingebaut, der batteriebetrieben ist. Der E-Scooter ist daher eine umweltfreundliche Fortbewegungsvariante.

Wie funktioniert ein E-Scooter?


Ein Elektro Scooter wird über einen Elektromotor angetrieben. Der Elektromotor wird per Batterie aufgeladen. Je nach Modell reicht eine herkömmliche Steckdose zum Aufladen der Batterie aus. Aufladezeit und Reichweite eines E-Scooters hängen von der Art sowie dem jeweiligen Modell ab und variieren zum Teil stark.

Der elektrisch betriebene Roller besitzt, wie ein Motorroller, einen freien Durchstieg zwischen Lenkstange und Sitz. Des Weiteren ist das E-Gefährt mit einem Trittbrett zwischen den Rädern ausgestattet, auf das der Fahrer seine Füße stellen kann.

Ein Elektro Scooter für die Straße ist beispielsweise mit Rück- sowie Vorderlicht, Drehgasgriff und Stoßdämpfern ausgestattet. Des Weiteren besitzen Varianten, wie E-Roller, meist einen Tacho, auf dem Akkustand, Geschwindigkeit sowie weitere Messdaten abgelesen werden können.

Welche Vor- und Nachteile hat ein Elektro Scooter?


E-Scooter sind umweltfreundlich und können, in Abhängigkeit vom Modell, für viele Bereiche eingesetzt werden. Des Weiteren brauchst Du für einen E-Scooter keine Benzinkosten bezahlen und kannst Deinen Geldbeutel schonen. Welche weiteren Vorteile ein Elektroroller hat, wird nachfolgend erläutert. Selbstverständlich werden Dir auch die Nachteile eines elektrisch betriebenen Rollers genannt.

Vorteile eines E-Scooters

  • umweltfreundlich/klimafreundlich
  • geräuscharmer Elektromotor
  • kein Benzin nötig (Benzinkosten werden gespart)
  • weniger Wartung nötig als bei einem Benzinmotorroller

Nachteile eines E-Scooters

  • hohe Anschaffungskosten (modellabhängig)
  • geringere Reichweite als ein herkömmlicher Motorroller
  • lange Ladezeit (modellabhängig)

Wozu wird ein Elektro Scooter genutzt?


Ein elektrisch betriebener Scooter ist in vielen Varianten erhältlich. Du hast beispielsweise die Wahl zwischen reinen Spaß-Modellen, die auf Privatwegen gefahren werden können, sowie Modellen, die einen Führerschein und eine Straßenzulassung benötigen.

Des Weiteren gibt es auch E-Mobile für beeinträchtigte Menschen und Rentner. Diese Elektroroller sind in der Geschwindigkeit gedrosselt und können zur Mobilität des beeinträchtigten oder älteren Menschen beitragen.

Die Anwendungsgebiete für einen elektrisch betriebenen Roller sind also vielfältig. Zusammenfassend erklärt kann ein Elektroroller genutzt werden, um von A nach B zu kommen, um einzukaufen oder einfach um Spaß zu haben.

Welche Arten von Elektro Scootern gibt es?


Der Begriff Elektro Scooter umfasst eine ganze Reihe von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen. So sind im Internet unter dem Begriff beispielsweise elektrisch angetriebene Tretroller (Kickboards, Scooter) ohne Sitz zu finden, die handlich und einklappbar sind. Des Weiteren erhältst Du bei Eingabe des Begriffes Elektro Scooter auch eine Auswahl an Elektroroller-Modellen, die wie ein Motorroller aufgebaut sind und bis zu 45 km/h fahren. Auch Elektroroller für ältere Menschen und Beeinträchtigte sind unter dem Begriff zusammengefasst.

Nachfolgend werden Dir die wichtigsten Arten genauer vorgestellt.

Elektro Scooter mit Sitz

Elektrisch betriebene Roller mit Sitz sind in verschiedenen Geschwindigkeitsklassen erhältlich. Sie können beispielsweise für Kinder ab 6 oder 8 Jahren mit geringen Geschwindigkeiten (6 bis 12 km/h) erworben und für den Indoorbereich oder das Privatgelände eingesetzt werden.

Wiederum andere Varianten mit Sitz sind wie ein Mofa gefertigt und schaffen Geschwindigkeiten von bis zu 25 km/h. Du kannst auch Elektroroller, die bis zu 45 km/h fahren, im Handel erwerben.

Die großen Elektroroller sind meist für zwei Personen ausgelegt, während die kleinen Elektro Scooter mit Sitz nur für eine Person gedacht sind. Klassische E-Scooter mit Sitz sind in zusammenklappbaren Varianten erhältlich.

Klappbarer Elektro Scooter

Wenn Du einen Elektroroller suchst, der komfortabel in einem Auto Platz hat, dann solltest Du eine klappbare oder zerlegbare Variante wählen. Die klappbaren und zerlegbaren Modelle sind mit wenigen Handgriffen auf eine gut transportierbare Größe gebracht und lassen sich problemlos in einem Auto verstauen.

Beim Kauf eines auseinanderbaubaren Modells solltest Du darauf achten, dass der E-Scooter in nur wenige Teile (4 bis 5) zerlegt werden kann. Die Teile des Gefährtes sollten vor allem handlich und nicht zu schwer sein. In der Regel wiegen die schwersten Teile eines elektrisch betriebenen Rollers, nach dem Zerlegen, ca. 16 bis 17 kg.

Wenn Du einen zusammenklappbaren Elektro Scooter kaufst, achte darauf, dass sich die Lenksäule flach abklappen lässt. Dadurch verkleinern sich die Maße eines handelsüblichen E-Tretrollers und das Gefährt lässt sich meist problemlos im Kofferraum verstauen.

Ein weiterer wichtiger Punkt bei zerlegbaren und zusammenklappbaren Modellen sind die Batterien. Diese sollten sich separat entnehmen lassen. Zerlegbare und zusammenklappbare Modelle gibt es nicht nur im Bereich der Elektroroller und E-Tretroller. Im Handel sind Elektromobile für Senioren erhältlich, die leicht und kompakt sind. In Abhängigkeit vom Modell, können die E-Mobile für Senioren leicht verladen werden und wiegen nur zwischen 50 und 60 kg.

E-Scooter für Kinder und Jugendliche

Neben den Modellen für Jugendliche und Erwachsene gibt es auch kleine Elektro Scooter für Kinder. Die Geräte sind nur für den Spaß an der Fahrt ausgelegt und können im Indoorbereich oder auf einem Privatgelände gefahren werden.

Elektrisch betriebene Roller für Kinder sind ab 6 oder 8 Jahren erhältlich und fahren meist nur bis zu 6 km/h. Schnellere E-Roller, die 12 bis 16 km/h fahren, sind für Jugendliche interessant, die alleine zum Kumpel oder zur Freundin fahren möchten.

Je nach Modell und Höchstgeschwindigkeit werden Führerschein und Straßenzulassung benötigt. Des Weiteren sind bestimmte Sicherheitsvorschriften zu beachten.

Elektromobil für Senioren und beeinträchtigte Menschen

E-Mobile für Senioren und körperlich beeinträchtigte Menschen werden häufig für Einkaufsfahrten oder Fahrten zum Arzt genutzt. Wenn eine Strecke aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zu Fuß oder mit dem Fahrrad bewältigt werden kann, ist ein Elektromobil hilfreich. Durch das elektrisch betriebene Gefährt bleibt die ältere Generation mobil und die Fahrt zum Supermarkt kann ohne fremde Hilfe erledigt werden.

Die E-Mobile für Senioren und körperlich beeinträchtigte Menschen sind nicht nur kraftsparend, sondern auch umweltfreundlich. Des Weiteren sind die E-Mobile meistens mit Verstaumöglichkeiten für Einkäufe oder Taschen ausgestattet.

Um genügend Stabilität während der Fahrt zu gewährleisten, besitzen E-Mobile für Senioren vier Räder. Die Modelle sind zudem mit unterschiedlichen Sitzvarianten bestückt. Es ist ratsam, beim Kauf eines E-Mobils für Senioren auf komfortable Sitze und genügend Verstaumöglichkeiten zu achten.

Die Geschwindigkeit der E-Mobile für Senioren und körperlich beeinträchtigte Menschen ist meist auf 6 km/h gedrosselt.

Elektroroller 45 Km/h

Elektroroller, die 45 km/h fahren sind meist wie handelsübliche Motorroller aufgebaut. Die Varianten besitzen einen leistungsstarken Elektromotor, der beispielsweise 3000 Watt Leistung bringt. Für einen Betrieb im Straßenverkehr müssen die Elektroroller mit 45 km/h entsprechend straßenverkehrstauglich sein.

Welche Voraussetzungen hinsichtlich Straßenverkehrstauglichkeit, TÜV, Betriebserlaubnis, Sicherheit und Betriebstauglichkeit gegeben sein müssen, ist vom jeweiligen Produkt abhängig. Wir können keine Haftung für die Richtigkeit der hier gegebenen Informationen übernehmen. Die rechtlichen Voraussetzungen zum Betrieb eines E-Scooters, eines E-Mobils oder generell eines elektrisch betriebenen Fahrzeuges, müssen der jeweiligen Produktbeschreibung entnommen und beim jeweiligen Hersteller erfragt werden.

Wie weit und schnell fährt ein Elektro Scooter?


Wie schnell ein E-Mobil fährt, hängt vom jeweiligen Modell ab. Auch die Reichweite ist modellabhängig. Die meisten E-Scooter verfügen über eine stufenlose Geschwindigkeitsregelung. Des Weiteren kann bei fast allen Modellen die Geschwindigkeit per Drehschalter eingestellt werden. Durch diese Fixierung der Geschwindigkeit wird ein definiertes Tempo nicht überschritten.

Die Höchstgeschwindigkeit, die mit einem E-Scooter möglich ist, hängt von der Art ab. Es sind Varianten im Handel erhältlich, die bis zu 6 km/h fahren. Diese Fahrzeuge können auch ohne Nummernschild und ohne Anmeldung gefahren werden.

Ab einer Geschwindigkeit von 10 km/h muss das Gefährt zugelassen werden. Das umfasst eine Anmeldung bei einer Zulassungsbehörde. E-Scooter, die angemeldet werden müssen, bekommen ein Nummernschild, das mit einem „Mofa-Nummernschild“ vergleichbar ist.

Die Geschwindigkeit ist von Modell zu Modell variabel und richtet sich auch nach der Leistungsstärke des Elektromotors. Modelle mit einem 3000-Watt-E-Motor können beispielsweise bis zu 45 km/h oder schneller fahren. Elektro Scooter mit 1000 Watt können beispielsweise bis 25 km/h oder sogar über 30 km/h fahren. Je nach Modell besitzt eine Elektro Scooter mit 1000 Watt verschiedene Geschwindigkeitsstufen und kann in der 1. Stufe auf 5 bis 6 km/h gedrosselt werden.

Die Kapazität der Batterie ist ein wichtiger Faktor, der die Reichweite des E-Scooters bestimmt. Die Hersteller geben die maximal mögliche Reichweite mit einer Akkuladung an. Fahrweise, Streckenbeschaffenheit und Batteriezustand sind Faktoren, welche die tatsächliche Reichweite des E-Scooters bestimmen. Vor dem Kauf ist es daher wichtig, dass Du weißt, welche Strecke Du mit dem E-Roller zurücklegen möchtest.

Für kurze Strecken, beispielsweise zum Einkaufen oder um zum Kumpel nebenan zu fahren, ist ein Modell mit 20 km Reichweite pro Akkuladung ausreichend. Für größere Strecken sind Modelle, wie beispielsweise Komfort-Scooter, empfehlenswert. Des Weiteren sind auch Luxus-Scooter im Handel erhältlich, die eine Reichweite von bis zu 55 km zurücklegen können.

Bei größeren Strecken sollte darauf geachtet werden, dass die Reichweite tatsächlich ausreicht. Die Ladezeit kann, in Abhängigkeit vom Modell, 4 bis 10 Stunden betragen. Bestimmte Modelle können noch längere Ladezeiten aufweisen. Im Handel sind auch E-Scooter erhältlich, die eine Schnelllademöglichkeit besitzen. Dank der Schnelllademöglichkeit ist der Akku in ca. 2,5 Stunden aufgeladen.

Wenn keine Schnelllademöglichkeit und keine Möglichkeit zum Aufladen der Batterie unterwegs besteht, solltest Du Hin- und Rückweg in die Reichweitenberechnung einbeziehen.

Wo darf ein Elektro Scooter gefahren werden?


Generell gilt, dass ein Fahrzeug mit Antrieb, welches schneller als 6 km/h fährt, eine Zulassung für den Straßenverkehr benötigt. Eine Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr ist ohne Zulassung verboten. E-Scooter, die schneller als 6 km/h fahren und keine Zulassung zum Straßenverkehr besitzen, dürfen nur auf einem Privatgelände gefahren werden.

Eine Lösung für Elektrokleinstfahrzeuge wird vom Straßenverkehrsministerium derzeit geprüft. Die Lösung könnte ähnlich den Richtlinien für Segway und E-Bike sein. Ob eine solche Lösung wirklich eingeführt wird und welche E-Scooter darunter fallen, ist bisher nicht bekannt.

Elektro Scooter mit Straßenzulassung

Wer nicht nur einen elektrischen Tretroller mit geringer Geschwindigkeit (6 km/h) möchte oder einen E-Roller nicht nur auf einem Privatgelände fahren möchte, der benötigt eine Variante mit Straßenzulassung. Elektroroller mit Straßenzulassung sind sowohl im Fachhandel als auch im Internet erhältlich. Der Hersteller sowie die Produktbeschreibung gibt an, wofür der Elektroroller geeignet ist und welche rechtlichen Voraussetzungen für die Fahrt im Straßenverkehr gegeben sein müssen.

Es ist zu beachten, dass motorisierte Fahrzeuge, auch E-Roller, die schneller als 6 km/h fahren, nicht ohne Führerschein gefahren werden dürfen. Das bedeutet, dass ein Jugendlicher ab 16. Jahren einen Mofa-Führerschein besitzen muss, um einen E-Scooter ohne elterliche Aufsicht zu fahren, der schneller als 6 km/h fährt und maximal bis auf 25 km/h beschleunigt werden kann.

E-Roller, die schneller als 25 km/h fahren, dürfen nur mit einem Führerschein der Klasse B oder M gefahren werden. Des Weiteren besteht ab einer gewissen Fahrgeschwindigkeit (20 km/h) Helm- sowie Versicherungspflicht.

Welche Voraussetzungen hinsichtlich Straßenverkehrstauglichkeit, TÜV, Betriebserlaubnis, Sicherheit und Betriebstauglichkeit gegeben sein müssen, ist vom jeweiligen Produkt abhängig. Wir übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit der hier gegebenen Informationen. Wir übernehmen auch keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben zu den benötigten Führerscheinen. Die rechtlichen Voraussetzungen zum Betrieb eines E-Rollers, eines E-Mobils oder generell eines elektrisch betriebenen Fahrzeuges, müssen der jeweiligen Produktbeschreibung entnommen und beim jeweiligen Hersteller erfragt werden.

Worauf sollte beim kauf eines Elektro Scooters geachtet werden?


Wenn Du einen E-Roller kaufen möchtest, dann solltest Du einige Kaufkriterien beachten. Je mehr Kaufkriterien Du in Deine Kaufentscheidung einbeziehst, desto eher bekommst Du das richtige Modell und ärgerst Dich später nicht über Deine Kaufentscheidung.

Neben den nachfolgend genannten, wichtigen Kauffaktoren, ist auch die Frage nach Führerschein und Straßenzulassung entscheidend. Fachhändler und Hersteller von Elektrorollern mit Straßenzulassung können Dir weiterhelfen.

Reichweite

Akkukapazitäten von elektrisch betriebenen Mobilen sind begrenzt und die Reichweite fällt entsprechend gering aus. Elektroautos erreichen noch längst nicht die Reichweiten, die ihre benzin- und dieselbetriebenen Pendants erzielen können. Des Weiteren fehlt ein flächendeckendes Netz an Aufladestationen, wodurch die Streckenplanung mit einem E-Auto nervig sein kann.

Im Handel sind Elektro Scooter erhältlich, die eine Reichweite von 15 bis 55 km schaffen. Modelle, die knapp 100 km erreichen, sind seltener und meist entsprechend teurer im Anschaffungspreis. Die tatsächlich zu erzielende Reichweite hängt natürlich vom Gelände, von der Akkukapazität, vom Modell sowie der Fahrweise des Nutzers ab.

Vor dem Kauf solltest Du daher genau überlegen, welche Strecke Du mit dem E-Roller zurücklegen möchtest. Elektroroller mit Straßenzulassung sowie E-Tretroller eignen sich eher für kürzere Strecken. Elektro Scooter mit Straßenzulassung können beispielsweise für die Fahrt zum Supermarkt oder zu Freunden genutzt werden.

Geschwindigkeit

Wenn Du einen E-Roller suchst, der schneller als 6 km/h fährt und den Du im Straßenverkehr fahren möchtest, dann solltest Du Dir einen Elektro Scooter mit Straßenzulassung ansehen. Welche Führerschein- und Sicherheitsvoraussetzungen weiterhin nötig sind, solltest Du ebenfalls vor dem Kauf eines E-Rollers in Erfahrung bringen.

Die Hersteller geben an, ob das zu verkaufende Modell straßenverkehrstauglich ist oder nicht. Des Weiteren ist es ratsam, sich nach Versicherungsbedingungen für ein E-Roller-Modell zu erkundigen.

Ladezeit

Die Ladezeit des E-Rollers variiert von Modell zu Modell. Je nach Hersteller und Akkumodell kann die Ladezeit zwischen 4 bis 10 Stunden betragen. Es gibt E-Scooter, die noch längere Ladezeiten besitzen. Wenn Du einen Elektroroller mit Straßenverkehrszulassung suchst, der eine kurze Ladezeit besitzt, dann solltest Du ein Modell mit Schnelllademöglichkeit wählen. Modelle mit Schnelllademöglichkeit können beispielsweise in 2,5 Stunden bereits aufgeladen sein.

Wenn Du einen E-Scooter kaufen möchtest, ist es daher ratsam, nicht nur auf die Reichweite und die Akku- bzw. Motorleistung zu achten, sondern auch die Ladezeit in die Kaufentscheidung einzubeziehen.

Verarbeitung und Gewicht

Wenn Du einen E-Scooter kaufen möchtest, der mit einem Auto transportiert werden soll, dann solltest Du auf eine auseinanderbaubare bzw. einklappbare Variante achten. Das Modell sollte in wenige Einzelteile zerlegt werden können, die jeweils nicht schwerer als 16 bis 17 kg sind. Des Weiteren ist es ratsam, ein Modell zu kaufen, das einfach und schnell zerlegt oder zusammengeklappt werden kann.

E-Mobile für Rentner und körperlich beeinträchtigte Menschen sind ebenfalls in leichten Varianten erhältlich, die nicht mehr als 50 bis 60 kg wiegen und einfach verladen werden können. Selbstverständlich sollten Koffer- und Laderaum groß genug für das jeweilige E-Mobil sein. Ein weiterer Punkt ist die Verarbeitung des E-Mobils.

Ein Elektroroller sollte einwandfrei verarbeitet sein und aus hochwertigen Komponenten bestehen. Wenn Du einen Elektroroller kaufen möchtest, dann solltest Du Dir mindestens einen seriösen E-Scooter Test ansehen und die Produktrezensionen zu einem E-Roller beachten.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Wer einen Elektroroller kaufen möchte, der hat die Wahl zwischen Modellen in verschiedenen Preisklassen. E-Tretroller, die nicht schneller als 6 km/h fahren, sind meist für wenige hundert Euro erhältlich. Ausgefeiltere Modelle, die mofa- sowie motorrollerähnlich sind, können bereits über 1000 Euro bzw. mehrere tausend Euro kosten.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist ein wichtiger Kauffaktor. Ein teures Modell sollte eine gute Reichweite, eine einwandfreie Verarbeitung sowie eine schnelle Ladezeit aufweisen. Des Weiteren sollte die Ausstattung entsprechend gut sein. Neben der Straßentauglichkeit sollte ein teures Modell auch über Verstaumöglichkeiten für Einkäufe oder Taschen verfügen.

Wichtig ist, dass Du Dich vor dem Kauf eines Modells nach Preisen und Preisunterschieden erkundigst. Ein Elektroroller Test, sofern dieser seriös ist, kann Dir helfen, einen Elektro Scooter mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden.

Elektro Scooter kaufen – im Internet oder im Fachhandel?


Wenn Du einen Elektroroller kaufen möchtest, dann hast Du die Wahl zwischen diversen Angeboten im Internet oder beim Fachhandel vor Ort. Beide Möglichkeiten bieten Vor- und Nachteile. Im Internet erhältst Du bei einem seriösen Onlinehändler zu jedem Modell eine ausführliche Produktbeschreibung. Des Weiteren kannst Du im Internet diverse Testseiten finden, die auch einen Elektroroller Test führen und verschiedene Modelle miteinander vergleichen.

Im Internet können zudem die Preise für einen Elektro Scooter günstiger sein, als im Fachhandel. Ein Nachteil ist allerdings, dass das Internet Dir keine persönliche Beratung bieten kann und Du häufig, neben Testseiten, auf die Produktrezensionen und Erfahrungsberichte anderer Nutzer angewiesen bist.

Im Fachhandel erhältst Du eine persönliche Beratung und kannst Dich auch direkt nach Zulassungsvoraussetzungen, Sicherheitsaspekten und Führerscheinbedarf für ein Modell erkundigen. Des Weiteren besitzt der Fachhändler vor Ort die richtige Ausstattung und Du kannst einen passenden Helm sowie weiteres Zubehör sofort erwerben. Ein Nachteil ist, dass der Preis eines E-Rollers beim Fachhändler häufig höher ist, als in einem Internetshop.

Bekannte Elektro Scooter Hersteller


SXT Scooters

E-Scooter von SXT sind in vielen Varianten erhältlich. Die elektrisch betriebenen Scooter können mit Straßenzulassung erworben werden und glänzen durch ein geringes Eigengewicht. Der Hersteller SXT bietet sowohl E-Tretroller als auch Varianten mit Sitz an, die einem Mofa oder einem Motorroller ähnlich sind.

Razor

Der Hersteller Razor ist bekannt für die Produktion von hochwertigen elektrischen Rollern, die vor allem durch ein ausgefallenes Design charakterisiert sind. Des Weiteren können die E-Scooter des Herstellers durch tolle Features glänzen. Der namenhafte Hersteller Razor hat seinen Hauptsitz in Südkalifornien und produziert beispielsweise E-Scooter für Kinder.

Citybug

Citybug stellt qualitative E-Tretroller sowie Varianten mit Sitz her, die, je nach Modell, mit einem Einkaufskorb ausgestattet sind. Beim Kauf eines E-Scooters von Citybug sollte unbedingt auf eine Straßenzulassung sowie die maximal mögliche Geschwindigkeit des Mobils geachtet werden. Citybug bietet beispielsweise E-Tretroller, die komfortabel zusammengeklappt und mitgenommen werden können.

Betriebskosten (Stromkosten)


Wenn Du einen E-Roller kaufen möchtest, solltest Du beachten, dass Betriebskosten anfallen. Zu den Betriebskosten zählen beispielsweise die Verbrauchskosten (Stromkosten) und Wartungskosten des E-Mobils. Des Weiteren besitzen die meisten E-Scooter einen hohen Anschaffungspreis, im Vergleich zu herkömmlichen Tretrollern, Mofas und Motorrollern. Das sich eine Anschaffung dennoch lohnt und der hohe Kaufpreis des E-Scooters sich rechnet, wird Dir nachfolgend anhand eines Beispieles erläutert.

Die Verbrauchskosten eines Elektro Scooters sind geringer, als die eines Mofas oder Motorrollers mit Benzinantrieb. Ein Mofa mit Benzinmotor verbraucht auf 50 Kilometern ca. 3 Liter Benzin. Benzin kostet pro Liter ca. 1,30 Euro. Ein Mofa mit Benzinmotor verursacht also Kosten von ca. 3,90 Euro auf 50 Kilometern. Ein Elektro Scooter verbraucht ca. 2 kWh Strom auf 50 Kilometern. Pro kWh kann mit einem Preis von ca. 29 Cent gerechnet werden. Das heißt, es fallen auf 50 Kilometern ca. 60 Cent Verbrauchskosten an.

Die Preise können, je nach kWh und aktuellem Benzinpreis, variieren. Dennoch entstehen für den Nutzer bei einem Benzin-Mofa mehr Verbrauchskosten als bei einem E-Scooter.

Die Wartungskosten sind, im Vergleich zu einem Benzinroller und Benzinmofa, geringer. Du kannst Dir mit einem E-Scooter diverse Werkstattarbeiten sparen. Montagearbeiten am Getriebe sowie Ölwechsel sind bei einem Elektro Scooter nicht notwendig. Batteriebetriebene Fahrzeuge können umweltschonender betrieben werden und verschleißen nicht so schnell, wie Fahrzeuge mit Benzinmotor.

Allerdings hat auch ein elektrisch betriebenes Fahrzeug ein großes Manko. Der Akku ist eine Schwachstelle bei E-Scootern und sollte qualitativ hochwertig sein sowie gut gepflegt werden.

Zur Pflege gehört, dass die Hinweise des Herstellers unbedingt beachtet werden. Der Hersteller zeigt genau auf, wie der Akku genutzt werden soll, was bei der Ladedauer sowie beim Ladezyklus zu beachten ist, und wie der Akku in Betrieb genommen werden sollte. Eine akkuschonende Nutzung des E-Scooters ist unbedingt empfehlenswert, damit die Energiezellen keinen Schaden nehmen und nach kurzer Zeit nicht schon ein neuer Akku gekauft werden muss.

Elektro Scooter FAQ


Nachfolgend werden für Dich noch ein paar wesentliche Fragen geklärt, die in einem E-Scooter Test oft untergehen oder nicht zu finden sind. Bremsen müssen bei Benziner-Modellen aufgrund von Verschleiß gewechselt werden. E-Scooter besitzen elektromagnetische Bremsen, deren Vorteile Dir nachfolgend erläutert werden. Des Weiteren wird erklärt, ob Front- oder Heckantrieb für einen E-Scooter besser ist.

Was ist eine elektromagnetische Bremse?

Bei herkömmlichen Fahrzeugen sorgen die Bremsen dafür, dass ein Rad blockiert wird und sich für die Dauer der Blockade nicht mehr drehen kann. Es entsteht ein Kontakt zwischen Bremse sowie Rad und dementsprechend treten Verschleißspuren auf.

Bei einer elektromagnetischen Bremse nimmt die Bremse keinen Kontakt zum Rad auf. Die Bremse verschleißt nicht und kann sogar durch den Bremsvorgang Energie zurückgewinnen. Durch die zurückgewonnene Energie kann der Elektro Scooter die Reichweite erhöhen. Die elektromagnetische Bremse bietet also Vorteile hinsichtlich Verschleiß und Reichweite. Die Reichweite wird dadurch erhöht, dass sich bei Bremsvorgängen der Akku wieder etwas auflädt.

Weder Bremse noch Rad verschleißen durch den Bremsvorgang, wodurch die Wartungskosten erheblich gesenkt werden können. Der Bremseffekt auf die Reichweite bzw. die Energierückgewinnung ist ein Effekt, der spürbar ist. Der fehlende Verschleiß der Bremsen wird nicht sofort bemerkt, sondern ist erst mit der Zeit spürbar, wenn keine Bremsbeläge gewechselt werden müssen.

Front- oder Heckantrieb im E-Scooter?

Wenn Du einen E-Roller kaufen möchtest, dann solltest Du nicht nur auf Kaufpreis, Akkuleistung, Reichweite, Geschwindigkeit und Ladezeit achten, sondern Dir auch über die Antriebsvariante Gedanken machen. Denn ein Elektro Scooter ist sowohl mit Heckantrieb als auch mit Frontantrieb erhältlich.

Das scheint zunächst wie bei einem Auto zu sein, das mit Heck- oder Frontantrieb gekauft werden kann. Diese Begriffe werden zwar auch beim Auto genutzt, doch Heck- sowie Frontantrieb funktionieren beim Elektro Scooter etwas anders.

Während Du den E-Scooter fährst, hast Du beide Hände am Lenker und legst den Schwerpunkt auf die Vorderachse. Durch den Druck von Händen und Körper kann das Vorderrad nicht durchdrehen. Ein E-Scooter mit Vorderradantrieb ist etwas besser und leicht effizienter als eine Variante mit Heckantrieb.